Foodblogger*in werden in 2022 | Tipps & Motivation

Foodblogger*in werden in 2022 | Tipps & Motivation
Rezept teilen

Als du bist hier und willst wissen, wie du Foodblogger*in werden kannst? Kochst du gerne und fragen dich andere regelmäßig nach Rezepten? Oder möchtest du das Kochen lernen und willst andere mit auf deine Reise nehmen? Oooooder träumst du einfach nur schon lange von einem Blog und denkst, warum nicht einen Foodblog starten?

OK – egal, was dich motiviert hat, danach zu googeln – Herzlich willkommen!!! Ich freue mich, wenn wir bald Kollegen in der virtuellen Welt des Kochens sind!

Alsooo, wo fange ich hier bloß an.

Vielleicht kurz zu mir. September 2019 war ich genau dort, wo du jetzt bist. Ehrlich gesagt, schwebte mir der Gedanke an einen Blog schon sehr lange im Kopf herum, aber ja wie das so ist, mit den Glaubenssätzen, die einen davon abhalten loszulegen. Auf jeden Fall habe ich Zeit gebraucht, um ein Thema zu finden, von dem ich weiß, ich kann es liefern.

Das Kochen habe ich schon immer gemocht & mit meiner veganen Ernährungsumstellung kam es mehr als gelegen, meine Rezepte zu teilen. Denn ganz ehrlich – gefühlt hatte niemand in meiner Umgebung Plan, was es bedeutet vegan zu kochen oder zu leben. Und hier stehen wir drei Jahre später und feiern bereits vegane Weihnachten (mit kleinen Ausnahmen). Das erzähle ich dir, um dir zu zeigen, dass du Einfluss auf die Menschen hast, im kleinen sowieso und mit einem Blog stehen dir ganz ehrlich noch ganz andere Türen offen! #kleinemotivation an dieser Stelle.

OK – Hier meine Top Tipps um Foodblogger*in zu werden.

1. Worüber willst du bloggen?

Ja, ich weiß. Alle sprechen von einer Nische und meiner Meinung ist sie auch wichtig. Zumindest erlaubt Nische dir, dir schneller einen Namen zu machen und zu wachsen. Ich möchte mich aber auf keinen Fall herausnehmen und sagen, dass du nicht auch mit einem breit aufgestellten Foodblog Erfolg haben kannst.

Diesen Glaubenssatz möchte ich nicht pflanzen. Fakt ist, dass es viiiiele Rezepte im Internet gibt und umso wichtiger ist es, herauszustechen. Das kannst du aber auch über Faktoren, wie die Qualität deiner Texte, Bilder und Keyword Recherche machen.

Und trotzdem überlege dir – wen willst du erreichen? Wer soll deinen Blog lesen und deine Rezepte nachkochen?

Ich spreche z.B. möchte Veganer und Vegan-Interessierte erreichen. Aber auch Menschen, die einfach neugierig sind und öfter mal was Neues probieren. Im Grunde also mich selbst. Und das ist auch oft für den Anfang ein guter Indikator – wenn du ehrlich vor dir zugeben kannst, dass du diesen Artikel/ Rezept lesen und nachkochen würdest, bist du auf dem richtigen Weg.

2. Domain Name und Hosting

Wie soll dein Blog heißen? Um diese Frage zu beantworten, ist wichtig, vorher zu wissen, wo dein Schwerpunkt liegt und wen du erreichen möchtest? Also überlege dir einen spritzigen Namen und prüfe bei dem Domainanbieter deiner Wahl, ob der Name verfügbar ist. Das erste Jahr war ich bei 1&1 und bin dann zu Strato gewechselt. Einfach aus dem Grund, dass 1&1 dann teurer geworden wäre. Für den Anfang ist es aber völlig ok, günstig zu starten.

3. Theme

Auf dem Markt gibt es einige gute Foodblog Themes. Ich nutze momentan das Kale Theme und bin ganz zufrieden. Irgendwann wünsche ich mir dann auch ein Design Upgrade und werde zu einem anderen wechseln. Viele Foodblogger, besonders im US-Raum nutzen das Feast Plugin. Das hat super Bewertungen und du kannst dir 1 der 5 Themes auf deinen Blog installieren. Das ist allerdings mit einer Vorinvestition verbunden. Je nachdem wie strategisch du mit deinem Blog bist, kann sich eine Vorabinvestition lohnen.

4. Rezeptplugin

Foodblogging ohne Rezeptplugin würde ich dir nicht raten. Die Strukturierung durch ein gutes Plugin sorgt dafür, dass du besser auf Google rankst. Außerdem ist es sehr nutzerfreundlich, wenn dein Leser*in klar erkennen kann, wo und wie das Rezept funktioniert und führt dazu, dass sie wiederkommen. Natürlich, sowieso, wenn es auch gut schmeckt.

5. Rezepte entwickeln & Testen

Kommen wir zum Wesentlichen eines Fooblogs: hammergeile Rezepte. Je besser deine Rezepte, umso mehr zufriedene wiederkehrende Besucher. Sieh es so: Die Person, die dein Rezept aufruft, investiert ihre Zeit und ihre Lebensmittel in deine Kreation. Wenn wir es so betrachten, dann möchtest du, dass sie Erfolg damit hat und für ihr Kochen von ihren Lieben gelobt wird. Alles auch positive Energie in deine Richtung!

Also, stelle kein Rezept hoch, von dem du dir nicht zu 100 % sicher bist, dass es funktioniert. Glaube mir! Auch wenn du evtl. das Gefühl am Anfang hast, dass sowieso niemand deine Rezepte nachkocht: Sie werden nachgekocht! Deswegen teste deine Rezepte vorab, behandle sie wie Babys, die das Laufen lernen und du wirst den Erfolg damit haben, den du dir wünschst.

6. Fotografie & Video

Als ich angefangen habe, hatte ich lediglich mein Handy. Und ich war unzufrieden. Denn die Bilder waren unscharf und das Essen sah alles andere als appetitlich aus. Also habe ich mir die DSLR meiner Eltern geschnappt und angefangen das Fotografieren zu lernen. Es gibt so viele Videos auf Youtube und im Internet zur Food Fotografie (vor allem auf Englisch). Wenn du dir Tipps oder Tutorials zum Thema Food Fotografie wünschst, lass es mich gerne in den Kommentaren wissen oder schreibe mir eine Mail.

Viiiideoooo: Videos werden immer wichtiger. So die Meinungen. Ich bin der Meinung – ja Videos werden wichtiger, aber gute Fotografiekenntnisse schaffen dir auch eine solide Basis dieses neue Format schneller zu erlernen.

7. Keyword Recherche & SEO

Wenn du deine Rezepte nicht nur Hobby mäßig teilen möchtest, dann kommst du um eine gute Keywordrecherche und das Erlernen von Suchmaschinenoptimierung nicht drumherum. So viel Glück ist zu riskant. Stattdessen lohnt es sich vor allem am Anfang den Leuten das zu geben, wonach sie suchen! Mit deinem eigenen Twist natürlich und deinen Rezepten. Ein kostengünstiges Keyword Recherche Tool ist Keywordseverywhere. Da bekommst du mit 10 € 100.000 Credits und es reicht für eine Weile. Auch im Google Keywordplaner kannst du einsehen, wie das Suchvolumen für gewisse Keywords ist.

8. Promotion & Social Media

Haha – om shanti Social Media. Social Media erlaubt es dir, eine Community aufzubauen. Aber Achtung – viele (mich eingeschlossen) verbringen besonders am Anfang sehr viel Zeit auf Instagram, weil wir denken, dass der große Durchbruch dort auf uns wartet. Die Wahrheit ist, dass der ROI für Blogs auf Instagram sehr schlecht ist. Fast niemand klickt sich von deinem ultraleckeren Foto durch auf deine Webseite. Wenn dir Instagram Spaß macht, kannst du dir dort eine Community und Fans für deinen Blog aufbauen. Ich empfehle dringlich den Druck für dich auf dieser Plattform zu performen herauszunehmen und sich auf das zu fokussieren, was du erreichen möchtest und was dir Freude bereitet.

Bei Pinterest sieht es anders aus. Pinterest ist wie Google eine Suchmaschine und mit ansprechenden Pins und Idea Pins, bekommst du relativ schnell Klicks auf deine Seite.

9. Monetarisierung

Ok, jetzt hast du den ganzen Aufwand betrieben, schreibst mega leckere Rezepte, postest fleißig auf Social Media und denkst dir und wie kann ich jetzt damit Geld verdienen?

Da gibt es einige Möglichkeiten, die hier kurz aufliste und in einem anderen Blogpost nochmal aufgreifen kann. Blogwerbung z.B. durch Google Adsense, Mediavine oder Adthrive. Anbieten deiner Dienstleistungen, z. B. Rezeptentwicklung und Fotografie. Verkauf von E-Books, Affiliate-Marketing und ganz ehrlich, so vieles, dass wir gerne persönlich darüber brainstormen können, wenn du Lust hast.

10. Glaubenssätze & Motivation

Und ganz, ganz wichtig: Ein Schritt nach dem Anderen. Dieser Satz hat sich in meinen Kopf EINGEBRANNT!!! DU musst nichts perfekt machen, aber machen musst du. Jeden Tag, auch wenn es 5 Minuten sind. Wir können nichts manifestieren, wenn wir nicht auch die nötigen Schritte machen. Trau dich, fall hin, poste auch mal ein scheiß Rezept, lösch es wieder, aber mach weiter! Für dich!

Ich kann dir sagen, wie viel Angst ich am Anfang hatte, meine Rezepte zu posten. Es war mir sogar peinlich, evtl. Aufmerksamkeit zu bekommen. Und hier bin ich und stehe immer noch und freue mich über jeden Kommentar wie ein Baby und über jedes neue Rezept, dass ich mit euch teilen kann.

Zu guter Letzt möchte ich noch sagen, dass einen Foodblog zu betreiben mit seeehr viel Arbeit verbunden ist. Ich liebe diese Aufgabe, weil sie mich so stark wachsen lässt, ich viel dazulerne und Hunger auf meinen weiteren Weg habe.

Ganz viel Liebe und Erfolg auf deinem Weg!



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